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Amine

A. werden grob in aliphatische und aromatische sowie zusätzlich noch in primäre, sekundäre und tertiäre A. eingeteilt.

Aliphatische A. finden sich als Zwischenprodukte in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Eine große Anzahl von Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmitteln sowie zahlreiche Farbstoffe enthalten aliphatische A. Auch in der Gummiindustrie (als Oxidationshemmer), in der Petrochemie (Korrosionsschutzmittel) und im Salzbergbau (als Flotationsmittel) werden aliphatische A. verwendet.

Aromatische A. sind vor allem Zwischenprodukte für Farbstoffe, optische Aufheller, Pharmazeutika, Kunststoffe und Antioxidantien. Bekanntester Vertreter aromatischer A. ist das Anilin. Primäre aliphatische A. sind im Normalzustand je nach Kettenlänge gasförmig, flüssig oder fest. Mit steigendem Molekulargewicht ändert sich ihr Geruch von ammoniakartig über fischartig bis zur Geruchslosigkeit.

Aliphatische A. führen in der Gas- oder Dampfphase zu starker Schleimhautreizung. Wegen ihrer guten Fettlöslichkeit zeigen sie eine große Tiefenwirkung. Flüssige aliphatische A. führen auf der äußeren Haut zu tiefen Verätzungen. Amindämpfe bewirken schon in niedriger Konzentration Quellung der Augenschleimhaut. Besonders toxisch sind die Nitrosamine. Sie gelten als starke Karzinogene (Krebserzeuger) und können sich aus in der Nahrung enthaltenen Nitriten (Lebensmittelzusatzstoffe) und organischen Verbindungen z.B. auch im Magen bilden.

Stichwortstand: 1993

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