Bitte "liken" Sie diesen Artikel!
Tweet
Umweltjournal Umweltlexikon
Lexikon durchsuchen

Abbaubare Kunststoffe

Kunststoffe zerfallen unter dem Einfluß von Sonneneinstrahlung in kleinere Bruchstücke (H2O und O2). Sind die Bruchstücke genügend klein, kann ein sehr langsamer biologischer Abbau von der Oberfläche her stattfinden.

Die Witterungsbeständigkeit der abbaubaren Kunststoffen wird durch Zusatzstoffe erhöht. Die meisten Kunststoffe sind innerhalb eines kurzen Zeitrahmens nicht abbaubar.

Die einzigen biologisch abbaubare Kunststoffe sind aliphatische Polyester. Hierzu gehören Polycaprolacton, das in der Landwirtschaft für Saatgut-Anzuchttöpfe verwendet wird, die nach 6 Monaten zu 40 Gew.-% und nach 12 Monaten zu 95 Gew.-% abgebaut sind, Polyglykolaten, das zur Herstellung von Wundfäden dient, die vom Körpergewebe resorbiert werden können, Polyhydroxybuttersäure und Biopol.

Neben den biologisch abbaubare Kunststoffe gibt es eine Reihe auf Abbau getrimmter Kunststoffe:


Die Verwendung von abbaubare Kunststoffe ist in Deutschland bislang nur eingeschränkt möglich, da sie zur Verpackung von Lebensmitteln nicht zugelassen sind. Unter den Umweltbedingungen, die auf einer Deponie gegeben sind (geringe Licht-, O2-, H2O-Zufuhr), werden selbst biologisch leicht abbaubare Kunststoffe nur geringfügig abgebaut.


Weitere Meldungen zum Thema "Abbaubare Kunststoffe":

Schnell und umweltfreundlich DBU-Förderung beantragenSchnell und umweltfreundlich DBU-Förderung beantragen
Osnabrück, 23.05.2014: Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert nicht nur innovative und modellhafte Projekte zum Schutz von Umwelt und Natur. Sie trägt auch selber zum Umweltschutz bei. Seit heute können kleine und mittelständische Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Vereine und Verbände ihre Anträge auf eine DBU-Förderung auch online unter www.dbu.de/antragstellung stellen.
Vom Schwamm zum neuen Knochen: Mainzer Forscher geht neue WegeVom Schwamm zum neuen Knochen: Mainzer Forscher geht neue Wege
Brüssel, 20.08.2013: Schwämme als Quellen für innovative Nanotechnologien, optische Geräte und neue Wege, um menschliche Knochen nachwachsen zu lassen und Knochenerkrankungen vorzubeugen - schwer vorstellbar?
Mit Holzgebäude ökologisch und flexibel in die Zukunft „wachsen“Mit Holzgebäude ökologisch und flexibel in die Zukunft „wachsen“
Landsberg am Lech, 13.05.2013: Es wird gesägt, gehämmert und gebohrt – nicht nur in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung des gemeinnützigen Unternehmens IWL GmbH, sondern bald auch auf einer Fläche neben dem Gebäude am Standort Landsberg. Ziel ist der Bau einer energiesparenden und erweiterbaren Werkstätte mit Modellcharakter für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung.
Das KompostbuchDas Kompostbuch
Darmstadt, 05.05.2013: Perfektes Recycling mit Kompost: Aus Grünabfall und Biomüll wird fruchtbare Erde – dieses praktische Wirtschaften im Kreislauf macht den Garten außerdem unabhängig von zusätzlichem Dünger.
Zukunft der Biokunststoffe: Was leisten sie?Zukunft der Biokunststoffe: Was leisten sie?
Osnabrück, 03.01.2013: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen oder sind biologisch abbaubar – oder beides: Biokunststoffe. „In vielen Anwendungsbereichen wie zum Beispiel Verpackungen, Handys oder Kosmetik-Gefäßen können sie mineralölbasierte Kunststoffe ersetzen“, so Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Containerwrack vor Neuseeland gesunken Containerwrack vor Neuseeland gesunken
Hamburg, 10.01.2012: Erneut herrscht Öl-Alarm vor Neuseelands Küste: Das Wrack des Containerschiffs Rena ist in stürmischer See auseinandergebrochen, das Heckteil ist vom Astrolabe Riff abgerutscht und versinkt im Meer.
Verbrauch von Plastiktüten zurückdrängen. Auch Verbot möglichVerbrauch von Plastiktüten zurückdrängen. Auch Verbot möglich
Berlin, 09.08.2011: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bemühungen der EU-Kommission, den Verbrauch von Plastiktüten zurückzudrängen, in dem heute in Brüssel abgeschlossenen öffentlichen Konsultationsverfahren begrüßt.
Einkaufen mit gutem Gewissen: memo ist neuer Vorteilspartner bei Grünkauf*Einkaufen mit gutem Gewissen: memo ist neuer Vorteilspartner bei Grünkauf*
Greußenheim, 26.11.2010: Die memo AG, das Online- und Katalogversandhaus für „nachhaltig gute“ Produkte ist ab sofort neuer Partner von Grünkauf, dem Vorteilssystem von nachhaltigen Unternehmen.
Umweltfreundliche BlumentöpfeUmweltfreundliche Blumentöpfe
Bonn, 24.11.2009: Dass man mit Federn mehr machen kann, als Kissen füllen, haben Untersuchungen am Institut für Umweltmanagement und die Verwertung von Nebenprodukten in Beltsville, Maryland, gezeigt. Nachdem es den Forschern in den vergangenen Jahren gelungen ist, aus den in der Geflügelproduktion massenhaft anfallenden Federn umweltfreundliche Materialien für die Herstellung von Luft- und Wasserfiltern oder die ...
„Saubere Weste“: Textilien umweltschonend produzieren„Saubere Weste“: Textilien umweltschonend produzieren
Emsdetten, 19.05.2009: Die Textilherstellung ist ein „heißes“ Geschäft. Viel Wärme-Energie wird in das Färben, Waschen und Bleichen der Stoffe gesteckt. Am Ende bleiben nicht nur das fertige Produkt, sondern auch reichlich verschmutztes Wasser und ungenutzte Restwärme zurück.
Bitte "liken" Sie diesen Artikel!
Tweet
Lexikon durchsuchen Umweltjournal lesen Newsletter bestellen Impressum
mobil.umweltlexikon-online.de ist ein
Projekt der André Sepeur Medienberatung